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Compliance

Compliance, die Sie Ihrem Betriebsrat zeigen können.

KI, die Bewerbende bewertet, gilt nach dem EU AI Act als Hochrisiko-System. Genau darauf ist Mirage ausgelegt: Menschen treffen jede Einstellungsentscheidung, jede Bewertung verweist auf die eigenen Worte der Bewerbenden, und vor dem Interview wissen alle, dass sie mit einer KI sprechen.

  • DSGVO
  • EU AI Act · Anhang III
  • Menschen entscheiden
  • Keine Emotionserkennung
  • Datenbanken in Frankfurt

Stand der Dinge

Unser Status, Punkt für Punkt.

  • DSGVODatenschutz by Design: Zweckbindung, Einwilligung vor KI-Interviews, Betroffenenrechte.Im Produkt umgesetzt
  • EU-AI-Act-Schutzmaßnahmen (Anhang III, Hochrisiko)Menschliche Aufsicht, Transparenz gegenüber Bewerbenden und nachvollziehbare Bewertungen sind heute Teil des Produkts.Live
  • EU-AI-Act-KonformitätsbewertungDie formalen Schritte für Hochrisiko-Systeme — Risikomanagement, technische Dokumentation, Fairness-Baseline — sind in Vorbereitung.In Vorbereitung
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO)Für Unternehmenskunden verfügbar.Auf Anfrage
  • SOC 2Geplant. Den Bericht veröffentlichen wir, sobald ein Audit stattgefunden hat.Geplant
  • ISO 27001Geplant, nach SOC 2.Geplant

Stand: Oktober 2026. Ändert sich ein Status, ändert sich diese Seite mit.

DSGVO

Personenbezogene Daten, behandelt wie Ihre eigenen.

Bewerbungsdaten gehören zu den sensibelsten Daten eines Unternehmens. Mirage verarbeitet sie für genau einen Zweck: den Bewerbungsprozess, für den sich die Person entschieden hat.

Zweckgebunden

Interviewantworten fließen in die Bewertung dieser Bewerbung und, nach Prüfung, in das eigene Skill-Profil der Bewerbenden.

Kein Training mit Ihren Daten

Daten von Bewerbenden und Kunden nutzen wir nicht, um KI-Modelle zu trainieren.

Einwilligung vor jedem KI-Interview

Vor dem Start bestätigen Bewerbende eine versionierte Einwilligung: was aufgezeichnet wird, wie KI eingesetzt wird und dass ein Mensch verantwortlich bleibt.

Betroffenenrechte auf Anfrage

Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Datenübertragbarkeit bearbeiten wir über privacy@miragescouting.de, wie in unserer Datenschutzerklärung beschrieben.

Transparente Übermittlungen

Einige Auftragsverarbeiter, etwa Anbieter von KI-Modellen, sitzen außerhalb des EWR. Diese Übermittlungen stützen sich auf EU-Standardvertragsklauseln.

Festgelegte Speicherdauer

Speicherfristen für Konten und Interviewdaten regelt unsere Datenschutzerklärung. Bewerbende können eine frühere Löschung verlangen.

EU AI Act

Hochrisiko laut Gesetz. Im Produkt genauso behandelt.

KI, die Bewerbende bewertet, fällt unter Anhang III des EU AI Act. Diese Schutzmaßnahmen sind heute Teil von Mirage und nicht nur ein Richtlinien-PDF.

Menschen entscheiden

Mirage empfiehlt, Ihr Team entscheidet. Die Software sagt niemandem ab und bewegt keine Bewerbung von sich aus weiter.

Jede Bewertung zeigt ihre Belege

Neben jeder Skill-Bewertung steht das wörtliche Zitat aus dem Interview. So prüfen Reviewer die Begründung, statt einer Zahl zu vertrauen.

Überstimmen jederzeit möglich

Hiring Manager können jede KI-Bewertung überstimmen. Der Bericht ist als KI-gestützte Einschätzung gekennzeichnet, nicht als Entscheidung.

Bewerbende sind informiert

Vor einem KI-Interview erfahren Bewerbende, dass sie mit einer KI sprechen, was aufgezeichnet wird und wofür das Ergebnis genutzt wird.

Nur Kriterien der Rolle

Bewertet wird das Interview-Transkript anhand der für die Rolle festgelegten Skills. Stimme, Akzent, Aussehen und Gefühlslage fließen nicht in die Bewertung ein.

Entscheidungen werden protokolliert

Entscheidungen im Interview landen in einem Entscheidungsjournal. So lässt sich ein Ergebnis im Audit nachvollziehen.

Was Mirage nicht tut

  • Keine Emotionserkennung aus Stimme oder Gesicht
  • Keine biometrische Kategorisierung
  • Keine automatisierten Absagen
  • Keine Analyse von Mimik oder Aussehen

Menschliche Aufsicht

So entsteht eine Einstellungsentscheidung bei Mirage.

Fünf Schritte. In zweien liefert die KI Belege. Die Entscheidung trägt ein Mensch.

  1. Schritt 1BewerbendeEinwilligungVor jedem KI-Interview steht eine versionierte Einwilligung.
  2. Schritt 2KIStrukturiertes InterviewDieselbe Bewertungsgrundlage für alle Bewerbenden einer Rolle, auf Deutsch oder Englisch.
  3. Schritt 3KIBelegte EinschätzungEine Bewertung pro Skill auf einer Skala von 0 bis 10, jeweils mit Zitat aus dem Interview.
  4. Schritt 4MenschenPrüfung durch Ihr TeamIhr Team liest die Belege, kann jede Bewertung überstimmen und ergänzt das eigene Urteil.
  5. Schritt 5MenschenEin Mensch entscheidetNur ein Mensch bewegt die Bewerbung weiter. Die Entscheidung wird protokolliert.

Die KI wirkt in Schritt 2 und 3 mit. Schritt 4 und 5 liegen immer bei Menschen.

Sicherheit & Hosting

Wo Ihre Daten liegen und wer sie sieht.

Datenbanken in Frankfurt

Unsere Anwendungsdatenbanken laufen in der EU, in Frankfurt am Main.

Verschlüsselt übertragen und gespeichert

Verbindungen laufen über TLS, gespeicherte Daten sind verschlüsselt.

Zugriff pro Organisation

Ihr Team sieht Ihre Stellen und Bewerbenden. Andere Unternehmen auf Mirage sehen sie nicht.

Authentifizierte Dienste

Interne Dienste nehmen nur Aufrufe mit gültigem Dienst-Credential an. Aufrufe ohne werden abgelehnt.

Für Datenschutz und Betriebsrat

Die Unterlagen, nach denen der Einkauf fragt.

Bringen Sie Ihre Fragen ins Erstgespräch mit. Wir schicken, was Ihre Prüfung braucht.

Unterlagen anfordern

Wir senden die Unterlagen nach einem kurzen Gespräch, damit Sie die Fassung erhalten, die zu Ihrem Setup passt.

  • Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO)
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)
  • Liste der Unterauftragsverarbeiter inklusive KI-Modellanbieter
  • Beschreibung des KI-Systems, seines Zwecks und der menschlichen Aufsicht
  • Informationen für Ihren Betriebsrat (§ 87 BetrVG)

FAQ

Was Datenschutz und Betriebsrat uns fragen.

Ist Mirage konform mit dem EU AI Act?

KI im Recruiting ist nach Anhang III ein Hochrisiko-Anwendungsfall. Die Schutzmaßnahmen, die diese Kategorie verlangt, sind im Produkt live: menschliche Entscheidungen, Transparenz gegenüber Bewerbenden und nachvollziehbare, belegte Bewertungen. Die formale Konformitätsbewertung ist in Vorbereitung. Ihren Stand legen wir in jeder Einkaufsprüfung offen.

Sagt die KI Bewerbenden ab?

Nein. Mirage liefert eine Empfehlung mit Belegen. Nur eine Person aus Ihrem Team kann eine Bewerbung weiterbewegen oder absagen.

Wo werden unsere Daten gespeichert?

Unsere Anwendungsdatenbanken laufen in Frankfurt (EU). Einige Auftragsverarbeiter, etwa Anbieter von KI-Modellen, sitzen außerhalb des EWR. Diese Übermittlungen stützen sich auf EU-Standardvertragsklauseln. Die Liste der Unterauftragsverarbeiter ist Teil unserer Compliance-Unterlagen.

Trainieren Sie KI-Modelle mit den Daten unserer Bewerbenden?

Nein. Daten von Bewerbenden und Kunden werden nicht zum Training von KI-Modellen genutzt.

Welche KI-Modelle nutzt Mirage?

Interviews und Auswertungen laufen auf Modellen etablierter Anbieter, darunter Google (Gemini), Anthropic (Claude) und OpenAI, wie in unserer Datenschutzerklärung aufgeführt.

Können Bewerbende eine menschliche Prüfung verlangen?

Ja. In Mirage kann nur ein Mensch eine Entscheidung treffen, und wer prüft, sieht die Belege hinter jeder Bewertung. Bewerbende können außerdem per E-Mail an privacy@miragescouting.de eine menschliche Überprüfung ihrer Auswertung verlangen.

Ist Mirage nach SOC 2 oder ISO 27001 zertifiziert?

Noch nicht. SOC 2 und ISO 27001 sind geplant. Das sagen wir lieber offen, als ein Siegel zu zeigen, das wir nicht haben.

Braucht es die Zustimmung unseres Betriebsrats?

Häufig ja. In Deutschland unterliegen Systeme, die Leistung oder Verhalten bewerten, in der Regel der Mitbestimmung nach § 87 BetrVG. Wir stellen eine Beschreibung des Systems und seiner Schutzmaßnahmen bereit, die Ihren Betriebsrat bei der Prüfung unterstützt.

Bringen Sie Ihre Datenschutzbeauftragten mit ins Erstgespräch.

In 30 Minuten gehen wir Datenflüsse, menschliche Aufsicht und die Unterlagen für Ihre Prüfung durch.