Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: Oktober 2026
Diese AGB regeln die Nutzung von Mirage: der Plattform für strukturierte KI-Interviews, Skill-Profile, die Mirage Academy und Mirage Office.
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
- Anbieter der Plattform ist Lehel Kakonyi, Einzelunternehmen, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „Miragescouting.de“, Mühlenstraße 8 a, 14167 Berlin, Deutschland („Mirage“ oder „wir“). Die vollständigen Anbieterangaben stehen im Impressum.
- Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Plattform unter www.miragescouting.de und der zugehörigen Dienste, insbesondere Mirage Scout (Recruiting und Kandidatenprofile), Mirage Academy, Mirage Office und die Programmierschnittstellen (API).
- Unternehmenskunden sind Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen, die Mirage für Recruiting oder Personalentwicklung nutzen. Verbraucher im Sinne von § 13 BGB nutzen Mirage mit einem eigenen Konto als Kandidatin oder Kandidat oder als Lernende.
- Teil A gilt für alle Nutzerinnen und Nutzer, Teil B zusätzlich für Unternehmenskunden, Teil C zusätzlich für Verbraucher.
- Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen. Individuelle Vereinbarungen gehen diesen AGB vor (§ 305b BGB).
§ 2 Registrierung und Vertragsschluss
- Für die Nutzung ist ein Konto erforderlich. Mit dem Abschluss der Registrierung kommt ein Vertrag über die Nutzung der kostenlosen Funktionen zustande.
- Registrieren können Personen ab 16 Jahren.
- Kostenpflichtige Leistungen für Unternehmenskunden vereinbaren wir durch ein Angebot und dessen Annahme in Textform oder, soweit im Konto angeboten, durch eine Buchung im Konto.
- Ein Konto ist persönlich. Zugangsdaten sind geheim zu halten; bei Verdacht auf Missbrauch ist Mirage unverzüglich zu informieren und unverzüglich ein neues Passwort zu setzen. Konten für Mirage Scout und Mirage Office sind getrennte Konten.
- Alle Angaben bei der Registrierung müssen wahr und vollständig sein und aktuell gehalten werden.
§ 3 Leistungen
- Mirage stellt die Plattform als Software-as-a-Service über das Internet bereit. Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung, die bei Vertragsschluss auf unserer Website oder im Angebot gilt.
- Funktionen, die als „Early Access“, „Demnächst“ oder „Geplant“ gekennzeichnet sind, gehören nicht zur geschuldeten Leistung, sofern wir sie nicht ausdrücklich zusagen.
- Wir dürfen Funktionen ändern, wenn dafür ein triftiger Grund besteht, etwa eine Rechtsänderung, die Sicherheit der Plattform oder die technische Weiterentwicklung, die Änderung für den Kunden zumutbar ist und der vereinbarte Kern der Leistung erhalten bleibt. Beeinträchtigt eine Änderung kostenpflichtiger Leistungen den Kunden mehr als unerheblich, informieren wir mindestens 30 Tage vorher in Textform; der Kunde kann den Vertrag dann innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Information oder nach der Änderung, je nachdem, was später eintritt, unentgeltlich kündigen.
- Wir stellen die Plattform mit einer für vergleichbare Software-as-a-Service-Angebote üblichen Verfügbarkeit bereit. Ausgenommen sind Wartungen, die wir nach Möglichkeit vorher ankündigen, und Störungen, die wir nicht zu vertreten haben. Eine bestimmte Verfügbarkeitsquote gilt nur, wenn sie vereinbart ist.
- Mirage sagt keinen bestimmten Ausgang eines Bewerbungs- oder Auswahlverfahrens zu — insbesondere nicht die Einstellung, eine Rückmeldung des Unternehmenskunden oder den Abschluss eines Arbeits- oder Mentoringverhältnisses. Allein der Unternehmenskunde entscheidet, ob und wie eine Bewerbung berücksichtigt wird.
§ 4 KI-gestützte Funktionen
- Mirage setzt KI-Modelle ein, insbesondere für Sprachinterviews, Fragenpläne und Auswertungen. KI-Ergebnisse beruhen auf Wahrscheinlichkeiten und können unvollständig oder unzutreffend sein.
- Mirage gibt Empfehlungen und belegt jede Bewertung mit Zitaten aus dem Gespräch. Mirage trifft keine Entscheidung über eine Bewerbung und verschiebt keine Bewerbung selbsttätig; jede Entscheidung trifft ein Mensch beim Unternehmenskunden.
- Bewertet werden ausschließlich die Inhalte des Gesprächs anhand der für die Stelle festgelegten Kriterien. Mirage erkennt keine Emotionen und kategorisiert Personen nicht anhand biometrischer Daten.
- Wir verwenden Daten von Kunden, Bewerbenden und Beschäftigten nicht zum Training von KI-Modellen.
§ 5 Nutzungsrechte und zulässige Nutzung
- Der Kunde erhält für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, Mirage im vereinbarten Umfang zu nutzen.
- Insbesondere ist es nicht gestattet:
- Mirage rechtswidrig oder diskriminierend zu nutzen oder Sicherheits- oder Zugangsbeschränkungen zu umgehen;
- Inhalte automatisiert auszulesen (Scraping) außerhalb der von Mirage bereitgestellten Schnittstellen, oder Bots, Skripte oder ähnliche automatisierte Mittel einzusetzen, um Konten anzulegen, Interviews zu führen oder Interaktionen vorzutäuschen;
- das KI-Interview oder seine Bewertung durch versteckte Anweisungen, manipulierte Eingaben oder vergleichbare Techniken (Prompt Injection) zu beeinflussen oder zu umgehen;
- Zugangsdaten weiterzugeben, sich als eine andere Person auszugeben oder ein Nutzerkonto für eine nicht existierende oder eine andere Person ohne deren Einwilligung anzulegen;
- andere Nutzer zu belästigen, zu bedrohen oder aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Religion oder anderer in § 1 AGG genannter Merkmale zu diskriminieren oder zu beleidigen;
- personenbezogene Daten anderer Nutzer ohne deren Einwilligung zu erfassen, zu speichern oder weiterzugeben;
- Schadsoftware hochzuladen oder Inhalte bereitzustellen, die Rechte Dritter verletzen oder zu rechtswidrigen Inhalten verlinken.
§§ 69d und 69e UrhG (Rückübersetzung und Fehlerbehebung bei Software) bleiben von diesen Regeln unberührt.
Wir raten davon ab, besondere Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO, etwa Angaben zu Gesundheit, Religion, Gewerkschaftszugehörigkeit oder sexueller Orientierung) in Freitextfeldern oder im Interview mitzuteilen. Solche Angaben sind für die Bewertung nicht erforderlich; Mirage filtert sie nicht automatisch heraus.
- Inhalte, die Kunden hochladen oder erstellen, bleiben deren Eigentum. Der Kunde räumt Mirage die Rechte ein, die zur Erbringung der Leistung erforderlich sind.
- Bei einem Verstoß gegen diese Regeln dürfen wir den Zugang nach vorheriger Abmahnung sperren, bei schwerwiegenden Verstößen auch sofort, und bei begründetem Verdacht auch vorübergehend, bis der Sachverhalt geklärt ist. Entsprechende Inhalte dürfen wir entfernen. Die berechtigten Interessen des Kunden berücksichtigen wir dabei.
§ 6 Teil B · Pflichten der Unternehmenskunden
- Für die personenbezogenen Daten seiner Bewerbenden und Beschäftigten ist der Unternehmenskunde Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Mirage verarbeitet diese Daten in seinem Auftrag nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der mit dem Vertrag über ein Unternehmenskonto Bestandteil dieser AGB wird.
- Der Unternehmenskunde legt die Rechtsgrundlage der Verarbeitung fest, informiert Bewerbende und Beschäftigte nach Art. 13 und 14 DSGVO, führt eine erforderliche Datenschutz-Folgenabschätzung durch und beteiligt den Betriebsrat, soweit das Gesetz es vorsieht. Unser Compliance-Prozess beschreibt, wie wir dabei unterstützen.
- Als Betreiber eines KI-Systems im Sinne der KI-Verordnung stellt der Unternehmenskunde sicher, dass Mirage gemäß unseren Hinweisen eingesetzt wird, dass Bewertungen von Personen mit ausreichender KI-Kompetenz geprüft werden und dass Bewerbende sowie die Arbeitnehmervertretung informiert werden, soweit dies vorgeschrieben ist.
- Der Unternehmenskunde legt nur sachliche, auf die Stelle bezogene Kriterien fest und beachtet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).
- Der Unternehmenskunde bestimmt, wer in seinem Namen Zugang erhält, und ist für das Handeln dieser Personen verantwortlich.
§ 7 Preise und Zahlung für Unternehmenskunden
- Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise, insbesondere aus dem Angebot.
- Rechnungen stellen wir in Textform, auch elektronisch. Sie sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug fällig.
- Für den Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Ist ein Unternehmenskunde mit einer fälligen Zahlung mehr als 30 Tage in Verzug, dürfen wir den Zugang nach Ankündigung in Textform bis zum Zahlungseingang sperren.
- Neue Preise für eine Verlängerung teilen wir mindestens sechs Wochen vor Ende der Laufzeit in Textform mit. Sie gelten nur, wenn der Kunde zustimmt. Stimmt er nicht zu, bleibt es bis zum Ende der Laufzeit bei den bisherigen Preisen, und jede Seite kann den Vertrag zu diesem Zeitpunkt kündigen.
§ 8 Laufzeit und Kündigung für Unternehmenskunden
- Die Laufzeit ergibt sich aus der Vereinbarung. Ist keine Laufzeit vereinbart, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.
- Ein Vertrag mit fester Laufzeit verlängert sich um die ursprüngliche Laufzeit, höchstens um zwölf Monate, wenn er nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Laufzeit gekündigt wird.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.
- Bis zum Vertragsende kann der Unternehmenskunde Berichte und Transkripte abrufen. Danach löschen oder übergeben wir die Daten nach den Regeln des AVV.
§ 9 Haftung gegenüber Unternehmenskunden
- Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
- Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB), ist ausgeschlossen.
- Entscheidungen, die der Unternehmenskunde auf Grundlage von Empfehlungen aus Mirage trifft, verantwortet der Unternehmenskunde.
- Die Haftung nach Art. 82 DSGVO bleibt unberührt. Diese Regeln gelten auch für die persönliche Haftung unserer Mitarbeitenden und Beauftragten.
§ 10 Vertraulichkeit und Referenzen
- Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der anderen Seite vertraulich, auch für drei Jahre nach Vertragsende. Das gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, rechtmäßig von Dritten erlangt wurden oder offengelegt werden müssen.
- Wir nennen einen Unternehmenskunden nur mit dessen vorheriger Zustimmung als Referenz.
§ 11 Teil C · Konten und Tarife für Verbraucher
- Das Konto für Kandidatinnen und Kandidaten ist in der Grundversion kostenlos. Es kann jederzeit ohne Frist beendet werden, per E-Mail an legal@miragescouting.de oder, soweit angeboten, in den Kontoeinstellungen.
- Für kostenpflichtige Tarife zeigen wir Preis, Abrechnungszeitraum und Laufzeit vor der Buchung an. Eine Erstlaufzeit beträgt höchstens zwei Jahre. Danach verlängert sich ein Abonnement nur auf unbestimmte Zeit und kann jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat gekündigt werden.
- Verbraucher können Verträge jederzeit in Textform kündigen, zum Beispiel per E-Mail an legal@miragescouting.de.
- Mirage fordert Bewerbende zu keinem Zeitpunkt des Bewerbungsprozesses zu einer Zahlung oder zur Angabe von Bankdaten auf. Verlangt jemand, der sich als Mirage oder als auf Mirage vertretenes Unternehmen ausgibt, Geld oder Bankdaten von Ihnen, handelt es sich um einen Betrugsversuch; melden Sie dies bitte an legal@miragescouting.de.
- Informationen aus Ihrem Profil, die für andere Nutzer einsehbar sind — etwa im Rahmen der Talentsuche von Unternehmenskunden —, können von diesen eingesehen und genutzt werden. Wie unsere Datenschutzerklärung diese Einsehbarkeit regelt, bleibt davon unberührt; dies ist lediglich eine Haftungsfrage: Mirage hat keinen Einfluss darauf, wie der jeweils andere Nutzer mit diesen Informationen tatsächlich umgeht, und haftet dafür nicht.
§ 12 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbraucherinnen und Verbrauchern steht bei Verträgen über kostenpflichtige Leistungen ein Widerrufsrecht nach der folgenden Belehrung zu.
Widerrufsrecht. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Lehel Kakonyi, Mühlenstraße 8 a, 14167 Berlin, Deutschland, E-Mail: legal@miragescouting.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten stehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs. Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Muster-Widerrufsformular. (Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.) An Lehel Kakonyi, Mühlenstraße 8 a, 14167 Berlin, Deutschland, E-Mail: legal@miragescouting.de: Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) — Bestellt am (*) — Name des/der Verbraucher(s) — Anschrift des/der Verbraucher(s) — Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) — Datum. (*) Unzutreffendes streichen.
§ 13 Haftung gegenüber Verbrauchern
- Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie.
- Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
- Die Haftung nach Art. 82 DSGVO bleibt unberührt.
§ 14 Teil D · Datenschutz
Wie wir personenbezogene Daten in eigener Verantwortung verarbeiten, beschreibt unsere Datenschutzerklärung. Für Daten, die wir im Auftrag von Unternehmenskunden verarbeiten, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
§ 15 Änderungen dieser AGB
- Änderungen dieser AGB teilen wir mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit.
- Gegenüber Unternehmenskunden gelten die Änderungen als angenommen, wenn der Kunde nicht vor Inkrafttreten in Textform widerspricht; auf diese Folge weisen wir in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Seite den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen. Änderungen der Hauptleistungspflichten oder der Preise bedürfen stets der Zustimmung.
- Gegenüber Verbrauchern werden Änderungen nur mit ihrer ausdrücklichen Zustimmung wirksam.
§ 16 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
- Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand Berlin, sofern auch Mirage Kaufmann ist (§ 38 Abs. 1 ZPO).
- Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
- Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam (§ 306 BGB).
- Vertragssprache ist Deutsch. Übersetzungen dieser AGB dienen der Information; maßgeblich ist die deutsche Fassung.