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Insights

Produktnotizen zum Recruiting, keine Slide-Decks.

Wie Mirage funktioniert und warum wir es so gebaut haben: Kompatibilitäts-Matching, strukturierte Skills, KI-Interviews und MCP. Wir sind noch vor dem Start, deshalb sind das Notizen zum Produkt und zu unserem Denken, keine Kundengeschichten.

  • 5 Produktnotizen
  • 3 Essays
8Beiträge: Produktnotizen und Essays
40Skills in unserem Product-Management-Framework
7Skill-Kategorien, jeweils mit Level-Beschreibungen
70+Felder im Scouting-Profil beschreiben eine Organisation

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8 Beiträge angezeigt

Produktnotiz / 01KI-Native1 Min. Lesezeit

Matching nach DNA, nicht nach Keywords: so funktioniert der Kompatibilitätsindex

Ersetze die Keyword-Suche durch einen Kompatibilitätsindex, der auf strukturierten Daten über Kandidat:in und Rolle beruht. Jedes Match zeigt, welche Signale es getragen haben, sodass Recruiter:innen Belege prüfen statt Keywords zu zählen.

Das ProblemEine Sourcing-Schleife, die immer dieselben Leute findet

Die meisten Funnel sind eine Boolean-Suche im Trenchcoat. Stellenbeschreibung schreiben, Keywords ziehen, Suche starten, eine Liste mit Leuten zurückbekommen, die die richtigen Substantive benutzt haben. Das Problem war nie die Menge, sondern das Signal. Zwei Kandidat:innen können dieselben Begriffe treffen und in derselben Rolle ganz verschieden sein.

So funktioniert esKompatibilität bewerten statt eine Suche ausführen

Der Kompatibilitätsindex bewertet jedes Paar aus Kandidat:in und Rolle auf drei unabhängigen Achsen: fachliche Passung (Skill-Scores gegen das Scouting-Profil der Stelle), Motivationsabgleich (ein Motivations-Survey der Kandidat:innen gegen die Kulturdimensionen des Unternehmens) und Arbeitsstil-Passung (Remote-Haltung, Entscheidungstempo, Arbeitsrhythmus). Jede Achse wird einzeln bewertet, das Gesamtbild bestimmt das Ranking.

  • Skills auf einer 0–10-Skala, die Kandidat:innen und Unternehmen teilen
  • 70+ Felder im Scouting-Profil beschreiben die Organisation und die Rolle
  • Motivation und Arbeitsstil unabhängig bewertet, dann kombiniert
  • Eine vollständige Match-Aufschlüsselung pro Bewerbung, keine Blackbox-Zahl

Im ProduktDie Auswahlliste ist das Produkt

Recruiter:innen öffnen eine gerankte Liste mit den Belegen daneben: Kulturpassung, fachlicher Prozentwert und welche Dimensionen das Match getragen haben. Spannend sind die Ausreißer mit hoher Motivation und geringer Keyword-Überschneidung: Leute, die eine klassische Suche auf Seite neun begraben würde.

Warum es zähltWarum Struktur zählt

Ergebnisdaten können wir noch nicht vorweisen, und wir erfinden keine. Das Argument ist strukturell: Wenn Stelle und Kandidat:in in strukturierten Daten beschrieben sind, ist der Vergleich eine Rechnung statt einer Vermutung, und Recruiter:innen können nachvollziehen, warum ein Name auf der Liste steht.

In einem Satz

Kompatibilität statt Ähnlichkeit als Standard für Auswahllisten.

Signal-Achsen
Skills · Motivation · Arbeitsstil
Belege pro Paar
Vollständige Match-Aufschlüsselung
Discovery-Modell
Struktur zuerst
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Produktnotiz / 02Recruiting2 Min. Lesezeit

Drei Interviewrunden, einmal konfiguriert und für jede Bewerbung durchgeführt

Konfiguriere Pre-Screening, Technical und Collaboration einmal. Das KI-Interview führt sie bei jeder Bewerbung durch, strukturiert und im eigenen Zeitfenster der Kandidat:innen, und liefert deinem Team Ergebnisse Stufe für Stufe. Die Einstellungsentscheidung treffen Menschen.

Das ProblemScreening ist die repetitivste Arbeit im Recruiting und das Erste, was unter Druck leidet

Die ersten drei Gespräche mit einer Person sind jedes Mal weitgehend gleich: Basics klären, Kernskills abklopfen, dann sehen, wie sie mit anderen arbeitet. Bei Volumen sind das Dutzende fast identischer Calls pro Woche. Sie werden gehetzt, übersprungen oder an wen auch immer gerade Zeit hat weitergereicht, und genau in dieser Inkonsistenz fallen starke Kandidat:innen durch und schwache rutschen durch.

So funktioniert esDie Pipeline einmal konfigurieren und jedes Mal ausführen

Job-Poster richten die dreistufige Pipeline pro Rolle ein: was das Pre-Screening bestätigt, welche Kompetenzen die Technical-Runde prüft und worauf die Collaboration-Runde achtet. Das KI-Interview führt diese Struktur dann bei jeder Bewerbung aus, mit denselben Fragen und demselben Rubric, und bewertet jede Stufe gegen die Rolle.

  • Pre-Screening: prüft Must-haves, Verfügbarkeit und Motivation, bevor jemand eine Minute investiert
  • Technical Interview: klopft die Kernkompetenzen der Rolle gegen ihr Skill-Rubric ab
  • Collaboration Interview: zeigt, wie die Person denkt, kommuniziert und mit Unklarheit umgeht
  • Pro Rolle konfigurierbar: welche Runden laufen und worauf jede achtet
  • Kandidat:innen interviewen im eigenen Zeitfenster; kein Kalender-Tetris für dein Team

Im ProduktDein Team prüft Ergebnisse, keinen Stapel Lebensläufe

Jede Bewerbung durchläuft dieselben Runden und kommt mit einem strukturierten Ergebnis an: Scores Stufe für Stufe, die Zitate dahinter und ein klares Bild von Stärken und Risiken. Recruiter:innen öffnen eine gerankte, vorab bewertete Liste statt hundert ungesichteter Lebensläufe.

Warum es zähltWarum eine feste Struktur

Eine feste Struktur macht die ersten Gespräche vergleichbar. Dieselben Fragen und dasselbe Rubric für alle bedeuten: Unterschiede zwischen den Personen kommen von den Personen, nicht davon, wer den Call gerade geführt hat. Außerdem bleibt die Zeit deines Teams für das, was einen Menschen braucht: Urteilsvermögen und Candidate Experience.

In einem Satz

Dieselbe Struktur für jede Bewerbung; Menschen entscheiden.

Stufen
Pre-Screening · Technical · Collaboration
Konfiguriert von
Dem Job-Poster, pro Rolle
Abdeckung
Jede Bewerbung, gleiches Rubric
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Produktnotiz / 03Plattform1 Min. Lesezeit

MCP: KI-Assistenten Unternehmens- und Jobdaten von Mirage lesen lassen

KI-Assistenten können über das Model Context Protocol Jobs und Unternehmen auf Mirage durchsuchen. Der Connector ist nur lesend, umfasst nur Organisationen, die die Freigabe eingeschaltet haben, und stellt keine Kandidatenprofile bereit.

Das ProblemAssistenten ohne etwas Strukturiertes zum Abfragen

KI-Assistenten, die bei Jobsuche oder Sourcing helfen, scrapen meist öffentliche Seiten, parsen Freitext und raten dann. Der Assistent ist nicht das schwache Glied, die Datenquelle ist es. Eine strukturierte Quelle mit Berechtigungen gibt ihm etwas zum Abfragen statt etwas zum Erschließen.

So funktioniert esVier Tools, nur lesend, Freigabe durch die Organisation

Mirage betreibt einen Remote-MCP-Server mit vier Tools, die nur lesen. Organisationen entscheiden, was sichtbar ist: Die Freigabe für Agenten ist standardmäßig aus, einzelne Jobs lassen sich ausblenden, und Kontaktdaten des Hiring-Teams werden nie ausgegeben. Kandidatenprofile gehören nicht dazu.

  • search_jobs: offene Stellen mit strukturierten Filtern finden
  • get_job: eine Stelle vollständig lesen
  • search_companies: Organisationen finden, die zugestimmt haben
  • get_company_profile: das veröffentlichte Profil einer freigegebenen Organisation lesen
  • Jede Agenten-Anfrage wird protokolliert

Im ProduktEarly Access, mit kurzer Allowlist

Der Server ist gebaut und liest dieselben Unternehmens- und Jobdaten wie der Rest von Mirage. Er ist im Early Access: Der öffentliche Endpunkt ist noch nicht bereitgestellt, und der Zugriff ist auf eine Allowlist von Clients beschränkt.

Warum es zähltWarum wir beim Umfang vorsichtig sind

Kandidatensuche über MCP ist geplant, nicht gebaut. Wenn sie kommt, umfasst sie nur Kandidat:innen, die zustimmen. Bis dahin gilt eine einfache Regel: Ein Assistent sieht, was ein Unternehmen veröffentlichen wollte, und nichts über einzelne Kandidat:innen.

In einem Satz

Assistenten lesen, was Unternehmen veröffentlichen, und nichts über Kandidat:innen.

Protokoll
MCP
Tools
4, alle nur lesend
Status
Early Access
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Produktnotiz / 04Recruiting2 Min. Lesezeit

Skills auf einer Skala: bewertete Skills als Einstellungssignal

Strukturierte Skill-Scores machen aus dem Parsen von Lebensläufen Evidenz. Unser tiefstes Framework ist heute Product Management: 40 Skills in 7 Kategorien, jeweils mit Level-Beschreibungen, bewertet auf der 0–10-Skala, die Kandidat:innen und Unternehmen teilen.

Das ProblemEin Lebenslauf ist ein Marketingdokument, keine Bewertung

Kandidat:innen trimmen Lebensläufe auf Keyword-Dichte und Recruiter-Aufmerksamkeit. Recruiter:innen scannen nach Wortpräsenz, nicht nach Beleg. Keine Seite lernt viel über Passung. Der Prozess findet zuverlässig die Leute, die sich gut beschreiben, und das ist nicht dasselbe wie die Leute, die den Job können.

So funktioniert esEine Skala, vier Bänder, Level-Beschreibungen

Skills werden von 0 bis 10 bewertet und in vier Bänder eingeteilt: Beginner (0–2), Intermediate (3–5), Advanced (6–8) und Master (9–10). Jeder Skill hat Level-Beschreibungen, sodass eine 7 für Kandidat:innen und Unternehmen dasselbe bedeutet. Interviewergebnisse werden erst nach Prüfung durch das Mirage-Team zu verifizierten Leveln.

  • Eine 0–10-Skala mit vier Bändern, von Beginner bis Master
  • Product-Management-Framework: 40 Skills in 7 Kategorien, jeweils mit Level-Beschreibungen
  • Stärken und Lücken pro Skill und pro Kategorie
  • Interviewergebnisse zählen erst nach Prüfung durch das Mirage-Team als verifizierte Level
  • Frameworks für weitere Rollen richten wir gemeinsam mit dir ein

Im ProduktVon der Bewertung zum Sourcing-Filter

Auf der Recruiting-Seite filtern Recruiter:innen nach Skill und Mindestlevel statt nach Keyword-Häufigkeit. Auf der Kandidatenseite sehen die Leute, wo sie stehen und welche Lücken sie schließen sollten. Dieselben strukturierten Daten speisen den Kompatibilitätsindex, Skills sind also nicht nur sichtbar, sondern gegen die Rolle bewertet.

Warum es zähltWarum Evidenz statt Beschreibung

Ein Lebenslauf ist zum Lesen geschrieben, ein Score zum Vergleichen gebaut. Wenn Kandidat:in und Rolle beide in strukturierten Skill-Daten beschrieben sind, ist Matching ein Vergleich statt einer Vermutung, und Recruiter:innen sehen, worauf ein Ergebnis beruht. Ergebnisdaten, um den Unterschied zu beziffern, haben wir noch nicht.

In einem Satz

Skills bewertet, nicht beschrieben.

Skala
0–10, vier Bänder
Framework heute
Product Management: 40 Skills, 7 Kategorien
Speist
Scouting-Filter + Kompatibilitätsindex
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Produktnotiz / 05KI-Native2 Min. Lesezeit

Das Profil, das sich selbst aktualisiert: wie aus belegtem Lernen lebendige Talent-DNA wird

Schließ in der Mirage Academy eine Skill-Lücke, und der Beleg verschwindet nicht in einem Zertifikat, das niemand liest. Er aktualisiert dein lebendiges Profil. Das nächste KI-Interview weiß bereits, was du gemeistert hast, weil das System dich einmal kennenlernt und dieses Wissen synchron hält.

Das ProblemEin Zertifikat ist eine Sackgasse; ein Profil sollte leben

Die meisten Lernplattformen geben dir ein PDF und hören dann auf. Die Lücke, die dich hingeführt hat, ist geschlossen, aber nichts danach weiß davon. Dein Profil zeigt weiter die alte Version von dir, das nächste Interview fragt erneut ab, was du längst belegt hast, und jedes System, das deine Daten liest, liest einen Schnappschuss, der am Tag seiner Entstehung veraltet ist. Lernen, das nicht mitreist, ist Lernen, das du immer wieder neu beweisen musst.

So funktioniert esEin bestätigtes Skill-Level, geteilt von Academy und Interview

Mirage hält eine einzige Quelle der Wahrheit für das, was du wirklich kannst. Bestätigt die Academy einen Skill, schreibt sie nicht in eine eigene, private Ablage, sondern aktualisiert dasselbe bestätigte Skill-Level, das die Interview-Pipeline liest. Es gibt keine zweite Kopie, die auseinanderlaufen könnte. Das Level, das du dir erlernt hast, ist das Level, das das nächste Interview sieht, mit einer Sperre, die nur nach oben zulässt, damit ein hart erarbeiteter Fortschritt nicht still herabgestuft wird.

  • Bestätigte Skill-Level liegen in einer geteilten Ablage: die Academy schreibt, Interviews lesen
  • Beleg statt Selbstauskunft: deine Evidenz wird gegen das Rubric geprüft, bevor sich ein Level bewegt
  • Nach jedem Meilenstein wird eine Lern-Zusammenfassung neu eingebettet, die Suche sieht also immer die aktuellste Version von dir
  • Nur-nach-oben-Sperre: ein erreichtes Level rutscht nicht heimlich zurück
  • Keine zweite Ablage, die veralten kann: Profil und Beleg sind dasselbe Objekt

Im ProduktModul abgeschlossen, und der Kreis schließt sich von allein

Schließ ein Modul ab, und drei Dinge passieren, ohne dass du etwas tun musst. Deine Evidenz wird gegen das Rubric geroutet und das bestätigte Skill-Level aktualisiert. Eine frische Lern-Zusammenfassung („N Kurse über diese Skills abgeschlossen, der jüngste zuerst“) wird neu erzeugt und neu eingebettet; sie ersetzt die vorherige, statt sich darüberzustapeln. Ab diesem Moment kann dein nächstes Interview abrufen, was du gerade gelernt hast.

Warum es zähltWarum ein Datensatz

Weil der Beleg das Profil direkt aktualisiert und die Zusammenfassung bei jedem Meilenstein ersetzt wird, ist dein Profil nie ein Schnappschuss, sondern die aktuelle Version von dir. Die Aktualität ist kein Sync-Job, an den jemand denken muss. Sie ist eingebaut, wie Lernen erfasst wird.

In einem Satz

Dein Fortschritt ist belegbar, und er reist mit dir.

Quelle der Wahrheit
Eine geteilte Skill-Ablage
Auslöser fürs Update
Jedes Modul + Zertifikat
Gelesen von
Der Interview-Pipeline
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Essay 01Strategie
1 Min. Lesezeit

Was Keyword-Sourcing wirklich kostet.

Keyword-Sourcing ist billig, schnell und stillschweigend falsch. Es findet die Leute, die die richtigen Substantive geschrieben haben, und das ist eine andere Gruppe als die, die den Job können. Die Rechnung kommt später: in Gesprächen, die ins Leere laufen, in Einstellungen, die nicht bleiben, in Teams, die hinter der Auswahlliste zurückbleiben, aus der sie entstanden sind.

Keywords finden die Leute, die die richtigen Substantive geschrieben haben. Das ist nicht dieselbe Gruppe wie die, die den Job können.

Besseres Signal verändert die Rechnung. Sobald du nach Motivation, Arbeitsstil und echten Skill-Scores filtern kannst statt nach Wortpräsenz, sollte die Longlist schrumpfen und die Trefferquote steigen. Die Ersparnis liegt nicht in der Suche selbst. Sie liegt in den Gesprächen, die gar nicht mehr stattfinden müssen.

Es gibt noch einen leiseren Preis. Die stärksten Kandidat:innen sind oft die schlechtesten in Sachen Keyword-Pflege. Sie machen die Arbeit seit Jahren und haben ein Dokument nicht angefasst, das ohnehin niemand genau liest.

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Essay 02People & Org
1 Min. Lesezeit

Warum Kompatibilität den Culture Fit schlägt.

„Culture Fit“ ist ein höfliches Wort für Ähnlichkeit, und Ähnlichkeit ist ein schwacher Hinweis darauf, wer gut zusammenarbeitet. Wichtiger ist unserer Ansicht nach die Kompatibilität im Arbeitsstil: wie Menschen ihren Tag planen, Entscheidungen treffen und mit Unklarheit umgehen. Ob ihr dasselbe Offsite genießen würdet, spielt kaum eine Rolle.

Kompatibilität ist messbar. Culture Fit stellt meist nur den ein, der schon im Raum sitzt.

Mirage bildet das über 70+ Felder im Scouting-Profil ab: Stabilitätspräferenzen, Arbeitsrhythmus, Remote-Haltung, Kulturdimensionen. Sie werden neben den fachlichen Anforderungen bewertet, sodass Recruiter:innen sehen, wo Arbeitsstil und Skills zusammenpassen und wo nicht. Ergebnisdaten haben wir noch nicht; das ist, wie wir über das Problem denken, kein Resultat.

Kompatibilität kannst du beziffern. Culture Fit ist ein Gefühl, und Gefühle stellen beim Recruiting gern dieselbe Person zweimal ein.

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Essay 03Plattform
1 Min. Lesezeit

Strukturierte Daten vs. Freitext: die Signallücke beim Recruiting.

Ein Lebenslauf ist ein Marketingdokument. Er ist auf Auffindbarkeit und einen starken ersten Eindruck getrimmt, nicht auf Genauigkeit. Das ist kein Vorwurf an die Bewerber:innen; es ist das, was das Format belohnt. Das Problem ist, dass wir weiter echte Entscheidungen darauf stützen.

Freitext sagt dir, was jemand dich glauben lassen will. Strukturierte Daten zeigen, was er kann.

Die Lücke zeigt sich an drei Stellen: Skills, die behauptet, aber nie bewertet werden; Motivation, die angenommen, aber nie erfragt wird; und Arbeitsstil, der bis zum zweiten Monat niemandem auffällt. Sie zu schließen verlangt ein System, das in jedem Schritt strukturiertes Signal sammelt (Assessment, Profil, Bewerbung) und es Entscheider:innen in einer Form gibt, mit der sie arbeiten können.

Schnellere Boolean-Suchen schließen diese Lücke nicht. Das gelingt nur, wenn man die Signalquelle darunter austauscht, und das ist eine Produktentscheidung, lange bevor es eine Recruiting-Entscheidung ist.

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FAQ

Häufige Fragen, klar beantwortet.

Was ist der Mirage Kompatibilitätsindex?

Der Kompatibilitätsindex ist der Matching-Score von Mirage. Er bewertet jedes Paar aus Kandidat:in und Rolle auf drei unabhängigen Achsen (Fachskills, Motivation und Arbeitsstil), auf Basis bewerteter Skills und des Scouting-Profils der Organisation mit 70+ Feldern. Statt einer Keyword-Trefferzahl bekommst du eine Aufschlüsselung, warum jemand passt.

Wie unterscheiden sich Skill-Scores von einem Lebenslauf?

Ein Lebenslauf ist zum Lesen geschrieben; ein Skill-Score ist zum Vergleichen gebaut. Mirage bewertet Skills auf einer 0–10-Skala, mit Level-Beschreibungen für jeden Skill. Unser tiefstes Framework ist heute Product Management: 40 Skills in 7 Kategorien. Das Ergebnis ist Evidenz, nach der du filtern kannst, statt Prosa, die du deuten musst.

Was bedeutet „Matching nach DNA, nicht nach Keywords“?

Es bedeutet, dass das Match aus strukturiertem Signal entsteht statt aus Wortüberschneidung. Mirage vergleicht die bewerteten Skills, das Motivationsprofil und den Arbeitsstil einer Person mit einem strukturierten Stellenprofil, zwei Leute mit denselben Keywords können also sehr unterschiedlich ranken.

Können KI-Assistenten über MCP auf Mirage zugreifen?

Teilweise, und nur auf Unternehmensdaten. Mirage betreibt einen MCP-Server, der nur liest, mit vier Tools: search_jobs, get_job, search_companies und get_company_profile. Er liefert nur Organisationen, die die Freigabe eingeschaltet haben, und einzelne Jobs lassen sich ausblenden. Kandidatenprofile werden über MCP nicht bereitgestellt. Der Connector ist im Early Access.

Wie unterscheidet sich Mirage von einem ATS oder Keyword-Sourcing-Tool?

Ein ATS verwaltet Bewerbungen; ein Keyword-Tool rankt Wortüberschneidung. Mirage bewertet das Signal darunter (Skills, Motivation, Arbeitsstil) und matcht nach Kompatibilität, sodass die Auswahlliste zeigt, warum jemand passt. Die Einstellungsentscheidung ersetzt es nicht: Die treffen Menschen.

Lassen sich die KI-Interviews pro Stelle konfigurieren?

Ja. Job-Poster richten die drei Runden (Pre-Screening, Technical und Collaboration) pro Rolle ein und legen fest, was jede abdeckt. Das KI-Interview führt diese Struktur dann bei jeder Bewerbung durch und bewertet jede Stufe gegen die Rolle.

Aktualisiert das, was ich in der Mirage Academy lerne, mein Profil?

Ja, genau das ist die Idee. Bestätigt die Academy einen Skill, aktualisiert sie dasselbe bestätigte Skill-Level, das deine Interviews lesen, und nach jedem Meilenstein wird eine frische Lern-Zusammenfassung gespeichert. Dein belegter Fortschritt steckt nicht in einem Zertifikat fest; das nächste Interview kennt ihn schon.

Für wen sind diese Notizen, und sind das Kundengeschichten?

Sie sind für TA-Leads, People-Teams und Engineers, die für Einstellungsergebnisse verantwortlich sind. Es sind keine Kundengeschichten: Mirage ist noch vor dem Start und hat keine Kundenergebnisse vorzuweisen. Jeder Beitrag ist eine Notiz dazu, wie eine Funktion arbeitet, oder ein Essay dazu, wie wir über Recruiting denken.

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Darüber zu lesen ist der leichte Teil. Sieh dir an, wie Mirage Skills bewertet, Kompatibilität modelliert und eine Auswahlliste baut, die du nachprüfen kannst.