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Matching nach DNA, nicht nach Keywords: so funktioniert der Kompatibilitätsindex
Ersetze die Keyword-Suche durch einen Kompatibilitätsindex, der auf strukturierten Daten über Kandidat:in und Rolle beruht. Jedes Match zeigt, welche Signale es getragen haben, sodass Recruiter:innen Belege prüfen statt Keywords zu zählen.
Das ProblemEine Sourcing-Schleife, die immer dieselben Leute findet
Die meisten Funnel sind eine Boolean-Suche im Trenchcoat. Stellenbeschreibung schreiben, Keywords ziehen, Suche starten, eine Liste mit Leuten zurückbekommen, die die richtigen Substantive benutzt haben. Das Problem war nie die Menge, sondern das Signal. Zwei Kandidat:innen können dieselben Begriffe treffen und in derselben Rolle ganz verschieden sein.
So funktioniert esKompatibilität bewerten statt eine Suche ausführen
Der Kompatibilitätsindex bewertet jedes Paar aus Kandidat:in und Rolle auf drei unabhängigen Achsen: fachliche Passung (Skill-Scores gegen das Scouting-Profil der Stelle), Motivationsabgleich (ein Motivations-Survey der Kandidat:innen gegen die Kulturdimensionen des Unternehmens) und Arbeitsstil-Passung (Remote-Haltung, Entscheidungstempo, Arbeitsrhythmus). Jede Achse wird einzeln bewertet, das Gesamtbild bestimmt das Ranking.
- Skills auf einer 0–10-Skala, die Kandidat:innen und Unternehmen teilen
- 70+ Felder im Scouting-Profil beschreiben die Organisation und die Rolle
- Motivation und Arbeitsstil unabhängig bewertet, dann kombiniert
- Eine vollständige Match-Aufschlüsselung pro Bewerbung, keine Blackbox-Zahl
Im ProduktDie Auswahlliste ist das Produkt
Recruiter:innen öffnen eine gerankte Liste mit den Belegen daneben: Kulturpassung, fachlicher Prozentwert und welche Dimensionen das Match getragen haben. Spannend sind die Ausreißer mit hoher Motivation und geringer Keyword-Überschneidung: Leute, die eine klassische Suche auf Seite neun begraben würde.
Warum es zähltWarum Struktur zählt
Ergebnisdaten können wir noch nicht vorweisen, und wir erfinden keine. Das Argument ist strukturell: Wenn Stelle und Kandidat:in in strukturierten Daten beschrieben sind, ist der Vergleich eine Rechnung statt einer Vermutung, und Recruiter:innen können nachvollziehen, warum ein Name auf der Liste steht.
In einem Satz
Kompatibilität statt Ähnlichkeit als Standard für Auswahllisten.
- Signal-Achsen
- Skills · Motivation · Arbeitsstil
- Belege pro Paar
- Vollständige Match-Aufschlüsselung
- Discovery-Modell
- Struktur zuerst